Gemeinsam mit Schulleitungen unserer Einsatzschulen sowie unserem schulfachlichen Dezernenten Johannes Altmannsberger durfte unser gesamtes EKS-Kollegium einen besonders renommierten Referenten begrüßen: Prof. Dr. Thomas Müller von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Mit großer Fachkompetenz, anschaulichen Praxisbeispielen und einer wohltuenden Portion Humor gelang es Prof. Dr. Müller, das vermeintlich „schwere“ Thema greifbar und motivierend zu gestalten. Im Mittelpunkt standen zentrale Grundlagen und neue Perspektiven zum Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung sowie zur Bindungstheorie. In Arbeitsphasen vertieften wir die Inhalte in Kleingruppen und diskutierten konkrete Fallbeispiele aus unserem Schulalltag:
- Welche Methoden sind bei welchem Schülerverhalten wirklich zielführend?
- Welche Reaktionen können (vielleicht unbewusst) kontraproduktiv wirken?
- Welche Rolle spielt die eigene Haltung im Umgang mit schwierigen Situationen?
Nicht nur das Verhalten der Schülerinnen und Schüler bedarf der Betrachtung – auch unser eigenes Handeln, unsere Reaktionen und unsere innere Haltung stehen im Fokus. Diese bewusste Selbstreflexion ist ein wesentlicher Baustein für gelingende pädagogische Arbeit.
Eine zentrale Vergegenwärtigung war deshalb ebenso einfach wie bedeutend: Die wichtigste „Methode“ im Klassenraum ist die Lehrkraft selbst – mit ihrer Haltung, ihrem Verhalten und ihrer Beziehungsgestaltung.
Neben dem fachlichen Input bot der Pädagogische Tag auch Raum für intensiven Austausch, kollegiale Beratung und gemeinsames Weiterdenken. Besonders herauszuheben ist dabei auch die Zusammenarbeit mit den an diesem Tag anwesenden Schulleitungen unserer Einsatzschulen: Diese gemeinsamen Erfahrungsaustausche stärken die Qualität unserer gemeinsamen pädagogischen Arbeit und fördern Zusammenhalt und Professionalität im gesamten nordwestlichen Vogelsbergkreis. Wir sind deshalb besonders froh, dass mehrere Schulleitungen die Gelegenheit nutzten und unserer Einladung folgten, um sich gemeinsam mit uns diesem wichtigen Thema zu widmen.
Für das kulinarische Highlight sorgte zur Mittagszeit die Schülerfirma FLY der Geschwister-Scholl-Schule, die uns mit einem köstlichen Mittagessen versorgte – ein herzliches Dankeschön dafür!
Unser Fazit:
Wir sind Prof. Dr. Müller sehr dankbar, dass wir diesen inspirierenden, praxisnahen und nachhaltig wirkenden Fortbildungstag erleben durften. Die gewonnenen Impulse bestärken uns in unserer täglichen gemeinsamen Arbeit und werden nun in das Miteinander zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler einfließen.